Ziele
- Die Teilnehmenden begreifen systemische Ordnungs- und Wirkungsprinzipien von Organisationen.
- Sie reflektieren am Beispiel der eigenen Organisation grundlegende Spielregeln und Handlungsmuster und ihr Eingebundensein in Organisationskultur, -struktur und -strategie als Grundlage ihres professionellen Handelns.
- Die Teilnehmenden erweitern den individuellen Blickwinkel auf Klient*innen um den Einfluss der eigenen und der kooperierenden Organisation und entwickeln Strategien für die Zusammenarbeit unterschiedlicher Helfersysteme.
- Die Teilnehmenden entwickeln Ansätze, um die eigene Organisation neu zu denken und in der Führung weiterzuentwickeln.
Inhalte
- Soziale Systeme: Organisation versus Selbstorganisation und der Mythos der Rationalität
- Systemische Denkmodelle und Varianten der Analyse von Organisationen mit dem Fokus der Kooperation (Spiel-)Regeln und Kultur der eigenen Organisation
- Die Aufgabe von Führung und Leitung in Organisationen und ihre Ambivalenzen
- Resonanzphänomene und typische Muster in Systemen und zwischen Systemen
- Strategien der Kopplung in komplexen Helfersystemen
- Blick auf Interaktionsmuster zwischen Familie/Klient*in und Helfersystemen: Netzwerkanalyse, Kooperations- und Hilfeplangespräche, Helferkonferenz und Runde Tische
- Die Organisation neu denken und (weiter-) entwickeln: Veränderungen managen
Inhalte dieses Seminars können sich mit Inhalten der Wochenend-Weiterbildung Systemische Beratung im fortlaufenden Kurssystem überschneiden.
Zielgruppen
Führungskräfte und Mitarbeitende Sozialer Organisationen, Fachleute aus psychosozialen Arbeitsfelder.